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Weiterleitung Förderportal

In unserem Bereich „Häufige Fragen“ finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen zum „Graue-Flecken-Förderprogramm“. Bezugnehmend auf Fragen und Bedürfnisse unserer Antragsteller sowie den Entwicklungen im Förderprogramm wird die Liste laufend aktualisiert und ergänzt.

Sie haben weitere Fragen oder Anregungen? Melden Sie sich gerne bei unserem Kontaktcenter. Wir freuen uns, Ihre Themen in unseren Fragenkatalog mit aufzunehmen.

Fragen zum Graue-Flecken-Förderprogramm

Was ist das Graue-Flecken-Förderprogramm?

Im Rahmen des Graue-Flecken-Förderprogramms können seit dem 26.04.2021 Förderanträge zur Unterstützung des Gigabitausbaus von Kommunen, Landkreisen, kommunalen Zweckverbänden, anderen kommunalen Gebietskörperschaften sowie Unternehmen in ausschließlich öffentlicher Trägerschaft gestellt werden. Gefördert wird die Anbindung von Adressen, die in den nächsten 1-3 Jahren nicht privatwirtschaftlich ausgebaut werden.

Insgesamt stellt der Bund rund 12 Milliarden Euro für die Unterstützung des Gigabitausbaus zur Verfügung. Mit diesen Mitteln werden 50 bis 70 Prozent der Kosten des Gigabitausbaus als Wirtschaftlichkeitslückenmodell oder Betreibermodell sowie bis zu 100 Prozent der Ausgaben für externe Beratungs- und Planungsleistungen finanziert. Die Bundesländer oder Dritte können sich im Rahmen einer Ko-Finanzierung ebenfalls an den Kosten des Gigabitausbaus beteiligen, um die Finanzierung der Förderprojekte bestmöglich zu sichern.

Welche Neuerungen zeichnen das Graue-Flecken-Förderprogramm aus?

Mit der Förderrichtlinie zur Unterstützung des Gigabitausbaus der Telekommunikationsnetze in der Bundesrepublik Deutschland wird die bisher geltende Aufgreifschwelle für die Gigabit-Förderung des Bundes von unter 30 Mbit/s im Download auf 100 Mbit/s erhöht. Für bestimmte Unternehmen und weitere sozioökonomische Schwerpunkte wird zudem eine Förderung selbst dann möglich, wenn sie bereits oberhalb der Aufgreifschwelle versorgt sind.

Die Antragstellung ist nun auch vor Durchführung eines Markterkundungsverfahrens möglich. Gefördert werden alle Teilnehmer des förderfähigen Gebiets der betroffenen Gemeinde oder in abgrenzbaren Verwaltungsbezirken/Ortsteilen dieser Gemeinde, auch Gebäude in schwer erschließbaren Einzellagen.

Das Fördervolumen pro Projekt wurde von bis zu 30 Millionen Euro auf bis zu 150 Millionen Euro (Bundesanteil) erhöht. Auch die maximale Fördersumme für Beratungsleistungen, die vor dem eigentlichen Ausbauprojekt stattfinden, ist für Landkreise von 50.000 Euro auf 200.000 Euro erhöht worden. Für Städte und Gemeinden bleibt die bisherige Höchstgrenze von 50.000 Euro bestehen.

Wer sind meine Ansprechpartner?

Im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) ist die PricewaterhouseCoopers GmbH WPG als Projektträger – in Zusammenarbeit mit VDI/VDE Innovation + Technik GmbH und TÜV Rheinland Consulting GmbH – für die Durchführung der Breitbandförderung „Graue Flecken“ in den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen (Los A) zuständig.

Bei Fragen zu unserem Zuständigkeitsgebiet wenden Sie sich gerne an unser Kontaktcenter. Unsere regionalen Fachberaterinnen und Fachberater stehen Ihnen für Fragen rund um Ihr Fördervorhaben zur Verfügung und begleiten Sie während des gesamten Prozesses.

Für die Bundesländer Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Schleswig-Holstein (Los B) ist die ateneKom zuständig, welche Sie über www.atenekom.eu erreichen können.

Kann die Förderung mit anderen Förderungen kombiniert werden?

Eine Ergänzung des Bundesförderprogrammes durch Förderprogramme der Bundesländer oder der EU ist grundsätzlich möglich. Eine Ko-Finanzierung des Projekts durch Dritte, insbesondere auch durch Private, ist zulässig. Bei einer Ko-Finanzierung bzw. ergänzenden Finanzierung durch den Bund ist zu beachten, dass der Anteil der Bundesförderung bezogen auf alle Finanzierungsbeiträge des Bundes grundsätzlich insgesamt nicht über die maximalen Fördersätze in Höhe von 50-70 Prozent des Bundesförderprogramms Gigabitausbau hinaus erhöht wird.

Gibt es eine Bagatellgrenze?

Das Förderprogramm der Grauen Flecken sieht gem. Nr. 6.8 der Richtlinie für Ausbauvorhaben eine Bagatellgrenze von 100.000 Euro vor. Ausbauvorhaben, welche sich ausschließlich auf Neubaugebiete oder Gewerbegebiete konzentrieren, unterliegen einer Bagatellgrenze von 10.000 Euro. Diese Bagatellgrenzen beziehen sich auf die Höhe der Bundesfördersumme, die Gesamtinvestitionssummen müssen dem Bundesfördersatz entsprechend höher sein. Bei Unterschreitung der Bagatellgrenze ist eine sinnvolle Gebietserweiterung innerhalb der Gemarkungsgrenzen oder auch darüber hinaus zu prüfen.

Ausnahmen zur Unterschreitung der Bagatellgrenzen lässt die Richtlinie nur dann zu, wenn eine Unterschreitung auf die Nutzung von Eigenleistungen, alternativer Netztechnologien oder alternativer Verlegemethoden zurückzuführen ist.

Fragen zum Förderverfahren

Welche Voraussetzungen gelten für eine potenzielle Förderung im Graue-Flecken-Förderprogramm?

Die Förderung unterliegt Voraussetzungen, die erfüllt werden müssen: Anhand eines Markterkundungsverfahrens wird zunächst sichergestellt, dass ein privatwirtschaftlicher Ausbau nicht erfolgt und ein Marktversagen festgestellt wird. Außerdem muss die Aufgreifschwelle beachtet werden, welche voraussetzt, dass bestehende Netze lediglich über eine Rate unterhalb der Aufgreifschwelle, also von unter 100 Mbit/s im Download verfügen und der Ausbau eines gigabitfähigen Netzes möglich ist. Für bestimmte Unternehmen und weitere sozioökonomische Schwerpunkte wird zudem eine Förderung selbst dann möglich, wenn sie bereits oberhalb der Aufgreifschwelle versorgt sind. Hierzu gehören Schulen, Gebäude lokaler Behörden, Hochschulen, Forschungszentren, Krankenhäuser und Stadien sowie Verkehrsknotenpunkte wie Bahnhöfe, Häfen und Flughäfen.

Ab dem 01. Januar 2023 ermöglicht der beihilferechtliche Rahmen eine Förderung aller Gebiete, die über kein gigabitfähiges Netz verfügen.

Wer kann eine Förderung beantragen?

Eine Förderung im Graue-Flecken-Programm kann von Gebietskörperschaften wie Kommunen, Landkreisen, kommunalen Zweckverbänden, Zusammenschlüssen von Gebietskörperschaften und Unternehmen in ausschließlich öffentlicher Trägerschaft beantragt werden, sofern sich das Projektgebiet auf ihrem Gebiet befindet.

Privatpersonen oder Unternehmen können keine Förderung beantragen und müssen sich an ihre zuständige Gebietskörperschaft wenden.

Wie kann eine Förderung beantragt werden?

Um eine Förderung im Graue-Flecken-Programm zu beantragen, müssen Sie sich auf unserem Förderportal unter www.portal.gigabit-pt.de registrieren. Dort können Sie förderfähige Adresspunkte anhand des GIS-Moduls definieren, Markterkundungsverfahren veröffentlichen und direkt Anträge für Beratungsleistungen sowie Infrastrukturprojekte stellen. Dabei werden Sie von unseren regional verantwortlichen Fachberaterinnen und -beratern unterstützt.

Für die Registrierung auf dem Förderportal müssen Sie lediglich Ihre Organisationsdaten sowie einen Erstnutzer/ Administrator angeben. Des Weiteren laden Sie über den angegebenen Link die Erklärung zur Registrierung herunter, diese muss wiederum ausgefüllt, unterschrieben (Unterschrift Erstnutzer/ Administrator) und mit Amtssiegel/Firmenstempel per Klick auf das Feld wieder auf das Portal hochgeladen werden. Im Anschluss erhalten Sie eine Bestätigungs-E-Mail. Nach persönlicher Überprüfung durch den Projektträger der angegebenen Informationen erfolgt die Übersendung Ihrer Zugangsdaten an die von Ihnen angegebene E-Mail-Adresse. Ihre Zugangsdaten können erst nach vollständiger Überprüfung an Sie versendet werden. Dies kann etwas Zeit in Anspruch nehmen.

Falls Sie Fragen zur Antragstellung haben, melden Sie sich gerne direkt bei unserem Kontaktcenter. Wir stehen Ihnen Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr unter der Telefonnummer 030 – 2636 5050 zur Verfügung. Gerne beantworten wir Ihre Fragen auch per E-Mail unter kontakt@gigabit-pt.de.

Kontaktieren Sie uns

Sie haben noch Fragen oder auch Anregungen? Melden Sie sich gerne bei unserem Kontaktcenter. Wir stehen Ihnen von Montag bis Freitag, 9 bis 17 Uhr, unter der Telefonnummer 030 – 2636 5050 zur Verfügung. Gerne beantworten wir Ihre Fragen auch per E-Mail unter kontakt@gigabit-pt.de. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.